Lesen Epicuriales de Lüttich: ein kulinarischer Spaziergang im Freien
Jedes Jahr zu Pfingsten verwandelt sich der Parc de la Boverie. Unter dem Blätterdach des schönsten Parks von Lüttich, am Fuße der Fußgängerbrücke «la Belle Liégeoise» und nur einen Steinwurf von der Maas entfernt, werden rund zwanzig Zelte aufgebaut, Küchen werden angezündet, und die ganze Stadt scheint an den Tisch zu kommen.
Lesen Épicuriales aus Lüttich, Das sind fünf Tage kulinarischer Genüsse unter freiem Himmel. Kein Markt, keine Food-Messe: ein echtes Gastronomiefestival, auf dem renommierte Lütticher Gastronomen unter ihren Zelten das Beste ihrer Küche anbieten. Ein Bummel, den man in seinem eigenen Tempo gestaltet, nach Lust und Laune und nach Entdeckungen ... und den man am nächsten Tag, anders, wiederholt.
Im Jahr 2026 feiern die Épicuriales ihr 21. Ausgabe. Der Termin ist festgelegt vom 21. bis 25. Mai, im Park Boverie.
Das Prinzip: Zelt um Zelt sein Essen zusammenstellen
Die Idee ist einfach und das ist wohl auch ihr Charme. Man kommt an, schlendert umher, beobachtet. Man wählt seine Vorspeise in einem Zelt, sein Hauptgericht in einem zweiten, sein Dessert in einem dritten. Kein zugewiesener Tisch, keine aufgezwungene Speisekarte: Jeder Besucher gestaltet sein eigenes Erlebnis, je nach Lust und Laune und den Tagesangeboten.
Die 18 anwesenden Gastronomen repräsentieren die Vielfalt und den Reichtum der Lütticher Gastronomieszene: von sorgfältiger Bistronomie über Weltküchen, von regionalen Produkten bis hin zu kreativeren Tellern. Das Angebot wechselt von Ausgabe zu Ausgabe, aber der Anspruch bleibt konstant.
Was das Épicuriales so einzigartig macht, ist auch diese Einladung, wiederzukommen. Ein erster Besuch, um Neues zu entdecken, ein zweiter, um tiefer einzutauchen, ein dritter, um nicht zu verpassen, was man zuvor verpasst hat. Fünf Tage, und doch nie ganz dasselbe Festival.
Drei Räume, drei Erlebnisse
Seit der Ausgabe 2025 gliedern sich die Épicuriales in drei sich ergänzende Bereiche. Drei verschiedene Arten, sich zu Tisch zu begeben, drei unterschiedliche Atmosphären, eine einzige Adresse.
Die Restaurants: 18 Tische unter Zelten
Im Herzen des Festivals, 18 Lütticher Gastronomen installieren ihre Küche unter Zelten für fünf Tage. Jeder schlägt seine Karte, seinen Stil, seine Identität vor … und gerade diese Vielfalt macht den Reichtum des Spaziergangs aus. Man bewegt sich frei, man vergleicht, man kehrt zurück. Die Preise bewegen sich im Allgemeinen zwischen 12 und 28 Euro pro Teller.
Um die Tabellen der Ausgabe 2026 zu entdecken, besuchen Sie bitte die Seite Restaurants.
Der Épicuriales Plaza: der Gourmet-Food-Court
Am Eingang des Festivals, der Platz bietet eine weitere Möglichkeit, das Épicuriales-Festival zu genießen. Neun im Gault&Millau ausgezeichnete Köche servieren jeweils ein Signature-Gericht zum Einheitspreis von 16 Euro – als Selbstbedienung unter dem Festzelt oder auf der großen, schattigen Terrasse (insgesamt 350 Plätze). Die Atmosphäre ist hier ungezwungener und eignet sich ideal für eine gesellige Pause zwischen zwei Spaziergängen.
La Tente des Chefs: Das kulinarische Erlebnis auf Reservierung
Am Ufer des Teichs im Park, die Tente des Chefs Jeden Mittag und jeden Abend wird ein aussergewöhnliches Menü angeboten. Zwei oder drei Köche – Belgier, Franzosen oder auch Niederländer – teilen sich dieselbe offene Küche und kreieren gemeinsam ein Menü mit vier oder fünf Gängen. Ein Menü von vier oder sechs Händen, in einem intimen Rahmen für 70 Gedecke, nach Reservierung.
Die Gottesdienste finden täglich um 12:30 Uhr und um 19:30 Uhr statt.
Kommen Sie einmal, kommen Sie immer wieder
Bei den Épicuriales geht es selten nur um einen einzigen Besuch. Es ist ein erstes Mal an einem Donnerstagabend, ein Tisch, den man an einem Samstagmittag nicht geplant hatte, ein Koch, den man zufällig entdeckt und über den man noch lange sprechen wird. Fünf Tage im Herzen des schönsten Parks von Lüttich – und jedes Mal gibt es etwas Neues zu entdecken.
